12xmemade – Mein Plan für Februar

Bei der Aktion 12xmemade von Chrissys Nähkästchen habe ich im Januar recht spontan beim Finale „mitgelinkt“. Für Februar habe ich nun tatsächlich auch einen Plan, den ich auch brav verlinken werde 😀

Da der Februar recht kurz ist und ich bei einer Faschingsveranstaltung drei Tage lang für Küche und Essen verantwortlich bin, bleibt nicht viel Zeit zum Nähen. Daher will ich einen schnell zu nähenden, einfachen Schnitt nähen. Da ich bei der 12xmemade-Aktion zusätzlich auch mein Stofflager verkleinern möchte, habe ich einen Schnitt ausgewählt, für den ich auch noch Stoff daheim habe. Ich möchte mir nochmal eine Jacke aus Strick nähen. In der letzten Version sah sie so aus: Klick. Die neue Version wird aus einem dickeren, derberen Stoff genäht. Ich bin gespannt, wie die Zipfel mit diesem Stoff fallen werden.

Ich möchte wieder die kürzere Variante nähen.

Schaut doch auch die Pläne der anderen fleißigen Näherinnen an auf Chrissys Blog!

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Faschingskostüm für’s Kind

Für seinen ersten Kinderfasching habe ich unserem Sohn einen Pilzumhang genäht. Ich wollte keinen Bärchenoverall oder so, weil wir in einer Halle sind und nicht draußen. Und ich wollte ein Projekt, das nicht zu viel kostet und schnell zu nähen ist. Gefunden habe ich dann den Burda Kids Schnitt 2517. In meinem Stammstoffladen konnte ich neben dem Schnitt auch alle benötigten Materialien kaufen. Der Zuschnitt war easy, der Schnitt ist sehr einfach zu nähen. Und ich wäre auch echt schnell fertig gewesen, wäre mir nicht ein übles Missgeschick passiert. Vor dem Annähen des Schrägbandes an der unteren Kante des Umhangs wollte ich die Nahtzugabe auseinander bügeln. Das habe ich im Nähtreff mit einem ungewohnten Bügeleisen gemacht und das Bügeleisen war leider auch nicht ganz sauber. Vermutlich klebte da von einem Vorbenutzer noch Kleber von Einlage, Vliesofix o.Ä. Das Bügeleisen rutschte nicht richtig und raztfatz sah der Umhang an einer Stelle so aus:

Da war also ein Loch. Es hieß also, sich eine Lösung für dieses Problem zu überlegen. Ich habe dann den zu applizierenden Pilz auf die andere Seite gesetzt und an der Lochseite ein Stück vom rot-weißen Stoff appliziert. Ich finde es sieht jetzt gewollt aus und die Sache mit dem Loch merkt keiner. Ich finde den Umhang total niedlich, aber bei der Anprobe weinte unser Räuber und wollte den Umhang wieder ausziehen. Mal sehen, ob ich ihn umsonst genäht habe oder der kleine Mann ihn doch noch anzieht.

Der auf die andere Seite verbannte Pilz.

Applizierte Notlösung.

Hier sieht man das Loch von hinten.

Schnitt: Burda Kids 2517

Änderung: Aufgrund des Missgeschicks nötige Applikation hinzugefügt und Pilz-Applikation auf die andere Seite gesetzt.

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Mamas Kleid zur Taufe / 12xmemade Januar

Vor knapp zwei Jahren hatte ich mit einem Kleid begonnen, das ich zu einem runden Geburtstag im Mai anziehen wollte. Da aber bis dahin erst das Kleid fertig wurde, das bis zu einem runden Geburtstag im April fertig sein sollte, blieb das Kleid erst mal liegen. Dann kam erst mal der Nachwuchs und so blieb es dann weiter liegen. Die Taufe unseres Sohnes und die damit verbundene Frage „Ohje, was soll ich dazu nur anziehen?“ verhalf dem auf Halde liegenden Projekt wieder Aufwind. Einige Nähabendstunden und Tipps von Muriel später war das Kleid dann tatsächlich noch zur Taufe fertig! Ich habe mich darin wirklich sehr wohl gefühlt.

Es steckt einige Arbeit in dem Kleid. So habe ich direkt vor dem Probekleid mit Originalschnitt eine Anpassung am Schnitt gemacht. Da ich mich in Prinzessnähten nicht so wohl fühlte habe ich am Vorderteil einen Abnäher ergänzt. Das Oberteil ist in einer kleineren Größe zugeschnitten als das Unterteil. Außerdem habe ich in der Länge etwas zugegeben und den vorgesehenen Stoffstreifen (so ein Walle-Walle-Ding – ich glaube man nennt es Volant) habe ich weggelassen. Weitere Anpassungen folgten dann am Probekleid. Muriel hatte hinten in der Mitte (beim Reißverschluss) noch einiges weggesteckt. Die Änderungen habe ich dann auch den Schnitt übernommen und dann wurde endlich am „richtigen“ Kleid genäht. Das Kleid ist komplett gefüttert. Am Halsausschnitt habe ich nur das Futter verstürtzt, an den Armausschnitten ist Schrägband aus dem Kleiderstoff angenäht. Der Stoff ist recht knitterfrei und war im lokalen Stoffladen so günstig zu erwerben, dass sogar die Verkäuferin sicherheitshalber bei ihrer Chefin nochmal nach dem Preis gefragt hatte 😀

Das Schrägband an den Armausschnitten hab ich nicht so gut eingenäht bekommen. Da ich den Schnitt irgendwann nochmal mit einem hellen Stoff (als Frühjahr-/Sommerkleid) nähen möchte, muss ich mir da nochmal Tipps holen, wie ich das besser hinkriege. Bei diesem Kleid stehen nun leider die unteren Ränder beim Armausschnitt ein wenig nach außen ab.

Schnitt: Burda Style 3/2016, Kleid 120

Anpassungen: Abnäher am schmaleren Vorderteil hinzugefügt, Volant (oder wie das heißt) weggelassen, in der hinteren Mitte Stoff weggenommen, Länge angepasst.

Da ich mit meinem Kleid noch im Januar fertig war kann ich damit auch beim 12xmemade mitmachen! 🙂 Chrissys Nähkästchen hat nämlich eine super Aktion für dieses Jahr ins Leben gerufen. Mitmachen kann man hierbei in jedem Monat diesen Jahres, in dem man etwas für sich selbst genäht / gestrickt / gehäkelt / geklöppelt… hat. Ich finde die Aktion toll und hoffe, dass ich an einigen Monaten etwas vorweisen kann, das ich für mich und nicht für den kleinen Räuber genäht habe. Dafür möchte ich die Stoffe vernähen, die sich nach und nach für mich daheim angehäuft haben und noch unvernäht im Lager liegen. Auch einige Schnitte wollte ich schon lange (nochmal) nähen. Daher hoffe ich, dass die 12xMeMade-Aktion beim Abbau des Stoffstapels hilft 😉

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Dschungel-Outfit

Für unseren kleinen Sohn ist nach den Schnitten von Klimperklein in den letzten Tagen noch ein neues Outfit entstanden. Hosen- und Shirt-Schnitt habe ich schon mit anderen Stoffen genäht und so ging es ganz gut von der Hand. An der Hose habe ich dem Schnitt noch eine Paspel hinzugefügt und beim Shirt habe ich an den Raglannähten ebenfalls Paspeln eingesetzt sowie die Bauchtasche von einem anderen Klimperklein-Schnitt ergänzt. Zur Komplettierung des Outfits gab es noch ein Dschungel-Sabbertuch, ebenfalls nach einem Klimperklein-Schnitt. An der Hose habe ich zum ersten Mal Ösen verwendet. Das Aufnähen der Stoffquadrate, das Anbringen der Ösen und das Einfassen der Kordelenden hat vergleichsweise lange gedauert. Bei dem kleinen Düddelkram verliert man ganz schön Zeit. Ansonsten ist die Hose ja schnell genäht.

Schnittmuster: alle aus den Büchern „Babyleicht“ und „Kinderleicht“ von Klimperklein

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Raglan-Nickishirt

Nach dem gleichen Schnitt wie das “Rollershirt“ wollte ich unserem kleinen Mann ein Nickishirt nähen. Die zugeschnittenen Teile wollte ich bei einem Nähtreffen zusammennähen. Die Bauchtasche hatte ich schon daheim aufgenäht, sodass ich nur die Overlock mitnehmen musste. Auch die Reststoffe lies ich daheim, um nicht zu viel zu schleppen. Dummer Fehler…. Beim Nähtreff merkte ich, dass ich nur zwei Streifen für die Paspeln zugeschnitten hatte – es gibt ja aber vier Raglan-Nähte 🙁 Also habe ich nur hinten Paspeln eingenäht. Erstens, weil vorne ja noch die Bauchtasche ist und damit dort schon ein „Hinguckelement“ ist, zweitens, weil ich an der hinteren Raglannaht schon die erste Paspel eingesetzt hatte als ich das Malheur bemerkt habe. Naja, ich finde das Shirt ist trotzdem gelungen und der kleine Mann ist soooo kuschelig, wenn er das Shirt an hat 😀

Schnitt: Klimperklein (entweder aus dem Buch Babyleicht oder Kinderleicht – muss ich nochmal nachschauen)

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Jersey-Hose

Zum neuen Raglan-Shirt brauchten wir natürlich noch eine selbstgenähte Hose. Ich war auch grad „im Flow“ und habe in wenigen Tagen einiges genäht, bevor ich aktuell wieder in einer „Nähflaute“ bin. Wieder nach einem Klimperklein-Schnitt habe ich diese Hose genäht. Sie hat einen falschen Eingriff und am Bauchbündchen habe ich eine Kordel zur Deko angenäht. Sie geht also nicht rundrum, sondern geht im einen Knopfloch rein und direkt im anderen Knopfloch wieder raus. Dazwischen ist sie am Bündchen festgenäht. Die Enden habe ich mit Korkstoff eingefasst. Ich finde die Hose echt stylisch und unserem Sohn passt und steht sie super.

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Halstuch / Sabberlätzchen für Geburtstagsprinzessin

Als kleines AddOn zum Geburtstagsgeschenk für den ersten Geburtstag der Tochter einer Kollegin gab es ein Prinzessinnen-Kronen-Halstuch. Die Vorderseite ist aus Jersey, die Rückseite diesmal aus Musselin. Ich bin gespannt auf einen Erfahrungsbericht, ob das Halstüchlein den Sabber auch gut aufsaugen. Bisher hatte ich Fleece für die Rückseite der Lätzchen und das hielt die Nässe super weg vom Oberteil. Da war immer nur die Jersey-Oberseite total nass – zumindest an sabberigen Tagen 😉 Der Schnitt ist übrigens der alt-bewährte Klimperklein-Schnitt aus dem Babyleicht-Buch.

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Raglanshirt mit Bauchtasche

Aus den munter zusammengekauften Jerseystoffen, die ich vernähen wollte für’s Baby, wofür ich bislang aber noch nicht so viel Zeit hatte, habe ich nun endlich ein cooles Oberteil für unseren Sohn genäht. Das Raglan-Langarmshirt ist ein Klimperklein-Schnitt, ergänzt durch eine Bauchtasche von einem Kapuzenpulli (ebenfalls Klimperklein). Frei ergänzt habe ich die Paspel aus Jersey an den Nähten zwischen den Ärmeln und Vorder- bzw. Rückteilen.

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Beanie und warme Schühchen für’s Baby

Für den Herbst brauchte unser kleiner Mann eine neue Mütze. Daher gab es eine neue Wende-Beanie nach einem Schnitt von Klimperklein. Den Stoff habe ich auf der Kreativmesse in Wörth gekauft. Passend dazu gab es, ebenfalls nach einem Klimperklein-Schnitt ein Paar warme Schühchen für die Buggy-Ausfahrten. Die Schühchen sind gedoppelt. Als Innenstoff habe ich einen angerauten Jersey genommen mit der linken Seite als rechte Seite, sodass die warme, flauschige Seite dann innen ist.

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