Fähnchen für den Fahrradanhänger

Für unseren Nachwuchs haben wir vor wenigen Tagen einen gebrauchten Fahrradanhänger gekauft. Leider sah das Standardfähnchen, das dabei war und dazu dienen soll, dass andere Verkehrsteilnehmer den Hänger nicht übersehen, nicht mehr so toll aus. Daher bat mich mein Mann, ein neues zu nähen. In der Nähsession mit der lieben Muriel entstand dank ihrer Nähmaschine für den genähten Namenszug nun ein schickes neues Fähnchen. Zugeschnitten habe ich das Fähnchen nach dem alten. Als Material habe ich Wachstuch genommen. Das ist zumindest da, wo keine Naht oder offene Kante ist, etwas wasserabweisend. Den Namenszug habe ich auf weißen Baumwollstoff genäht und mit Hilfe von Isofix appliziert. Natürlich gibt es das Namensschild auf beiden Seiten des Fähnchens 🙂 Sieht es nicht hübsch aus?? 🙂 🙂

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Buggy-Reparatur mit der Nähmaschine

Von einem Feuerwehrkameraden haben wir einen gebrauchten Buggy bekommen. Dort wo das Sitzpolster an dem unteren Ende an das Gestell gemacht wird, war es eingerissen:

Die nähende Mama schaut natürlich, wie sie das reparieren könnte. In diesem Fall habe ich in einem passenden Stoff ein Schrägband geschnitten, genäht und gebügelt und dann um die untere Seite des Sitzpolsters genäht. Das sieht jetzt an den ehemals kaputten Stellen so aus:

Das Sitzpolster sieht im Ganzen nun so aus:

Passt doch super mit dem Schrägband, ist repariert und kann jetzt genutzt werden 🙂

Im Verdeck des Buggys ist noch das Sichtfenster eingerissen. Das wird dann vielleicht auch noch mit einer durchsichtigen Plastiktischdecke und mit dem gleichen Schrägband gefixt 😉

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Babydecke

Schon lange hatte ich mit einer Babydecke begonnen. Eigentlich ist das auch schnell gemacht, aber mit unserem neuen Mitbewohner komme ich leider nicht mehr oft zum Nähen. Den Stoff für die Decke hatte ich vom Piccolocase übrig und das Schrägband hab ich auch aus einem Stoff in meiner Stoffsammlung gemacht. Außer für die Paspel im Geburtstagskleid hab ich auch noch kein Schrägband selbst genäht. Und vor allem habe ich Schrägband auch noch nicht um die Ecke angenäht. Dank eines youtube-Videos hat das aber ganz gut geklappt. Ich hatte noch überlegt, eine süße Applikation auf die Decke zu nähen, aber mir war es wichtiger, dass die Decke von beiden Seiten schön aussieht. Die Rückseite von Applikationen sehen ja nicht sooo schön aus. Den Stoff habe ich zuerst auf die gewünschten Maße zugeschnitten und mit der Overlock versäubert. Das ging auch noch ratz-fatz. Das Schrägband habe ich dann in einer Nähsession mit Muriel zugeschnitten und zusammen genäht und in der zweiten Nähsession mit ihr habe ich das Schrägband dann um die Decke herum genäht. Jetzt hat unser kleiner Mann eine neue Kuscheldecke von Mama 🙂

Upcycling – vom Herrenhemd zur Schnullerkette

Die günstige Schnullerkette, die wir geschenkt bekommen haben, hatte wie die Namensschnullerkette auch eine Befestigung für Schnuller ohne Ring (zum über den Schnuller streifen). Damit wir auch eine Schnullerkette für Schnuller mit Ring haben, habe ich aus dem Anklipsding der Schnullerkette und Olis altem Hemd eine neue Schnullerkette gemacht. Die kann nun durch die Ringe geführt und mit dem Druckknopf festgemacht werden. Zur Befestigung an der Kleidung dient der alte Verschluss der alten Kette. In der Karohemdoptik sieht die Schnullerkette für einen Jungen ganz nett aus finde ich 🙂

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Baby-Strampelsack (Pucksack)

Für unseren kleinen Sohn habe ich schnell einen Pucksack genäht. Ihn plagen oft Bauchschmerzen, bei denen er dann die Beinchen anzieht und streckt. Um ihm hier mehr Bewegungsfreiheit zu geben, wollte ich ihn statt in eine Hose oder einen Strampler zu stecken, wo er meist aus den Stramplerbeinen rausrutscht und dann die Beine nicht mehr stecken kann, in einen Pucksack stecken. Als Vorlage diente mir einer seiner Schlafsäcke, bei denen ich dann bis unter die Achseln abgepaust und dann oben ein Bündchen hinzugefügt habe. Beim nächsten Pucksack nähe ich unten herum noch einen Reißverschluss ein, damit man schnell nachschauen kann, ob die Söckchen noch an sind oder die Windel gewechselt werden muss. Aber auch ohne den Reißverschluss scheint unserem kleinen Mann der Strampelsack zu gefallen 🙂

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Weihnachtsgeschenke

Zu Weihnachten gab es dieses Jahr wieder ein paar selbstgenähte und selbstgebastelte Geschenke. Ich verschenkte diverse Obstbeutel, einen Poncho und ein Top. Alle Teile habe ich schon in vergangenen Posts beschrieben. Ein neues Bergwerk ist jedoch das Hundehalsband für den Hund meiner Cousine. Es ist aus Paracord-Schnüren geknüpft. Mit Hilfe von youtube-Videos und durch ein bisschen herumprobieren konnte ich das Halsband recht schnell und einfach knüpfen. Garry hat sein Halsband schon anprobiert – es passt ihm 🙂

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Babygeschenk

Zur Geburt ihres Sohnes wollte ich einer Freundin etwas Selbstgenähtes schenken. Als recht schnell und einfach zu nähen, aber auch nützlich finde ich einen Babyschlafsack. Aufgrund des Stoffs ist das eher ein Übergangsschlafsack. Für einen Winterschlafsack ist er ein bisschen zu dünn glaube ich. Genäht habe ich nach einem Burda-Schnitt. Ich habe hier erst zum zweiten Mal Schrägband verarbeitet – und das nicht zu knapp 😉 Ich habe den kompletten Hals- und Ärmelausschnitt damit eingefasst. Angenäht habe ich das Schrägband mit einem Zierstich, der an den Rundungen mal enger, mal weiter auseinander ist. Das muss ich mal noch üben 😉 Zum ersten Mal habe ich auch ein Motiv appliziert. Das ging erstaunlich gut dank Bügelfolie 🙂

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Stoffbeutel / Einkaufstasche

Um die Geburtstagsgeschenke für eine Kollegin schön zu verpacken habe ich ihr einen Stoffbeutel bzw. eine Einkaufstasche genäht. Der Beutel hat eine kleine, simple Innentasche (z.B. für den Schlüssel) und ist ansonsten eher im Querformat genäht. Dadurch war die Öffnung dann irgendwie arg groß und daher habe ich die Seiten oben dann ein bisschen zusammen genäht. Ich hoffe man kann das auf den Bildern erkennen. Die Tasche ist aus Baumwolldekostoff.

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Fledermäuse als Mitbringsel

Heute traf ich mich mit zwei Freundinnen, die beide einen kleinen Bub haben. Natürlich will man da den kleinen Rackern dann was Kleines mitbringen. Gut, dass ich mir tatsächlich schon so 2-3 Stunden vor Abfahrt zum Treffen Gedanken darüber mache… 😉

Es musste also schnell gehen. Heraus kamen diese kleinen Fledermäuse, die in ca. 1,5 Stunden genäht waren. Ohren, Augen und Flügel sind aus Fleece, der Körper ist aus gepolstertem Jersey (Reste von der 10-Minuten-Jacke) und ist mit Füllwatte gefüllt. Den Kopf habe ich von Hand mit Steppstichen abgebunden. So habe ich die Fledermäuse unten auch geschlossen (einfach zusammen gezogen.

Bei Louis kam die Fledemaus sehr gut an. Sie wurde gleich geknuddelt und bekam Küsschen 🙂 Milan ist grad erst ein Jahr und hat auch mit der Fledermaus gespielt, aber noch nicht so arg wie Louis.

Leider habe ich nur Bilder von den Fledermäusen und nicht von den herzigen kleinen Wonneproppen für euch.

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Schneller Poncho

Beim Slipkurs im Lieblingsstoffladen konnte ich an einem Stoff (naja es waren zwei Stoffe, aber der andere ist noch nicht verarbeitet) nicht vorbeigehen. Im Laden war aus diesem Stoff ein Poncho gehangen und den wollte ich, gerade jetzt für die Übergangszeit, schnell nachnähen. Eine kurze Erklärung der Ladeninhaberin, 65 cm Stoff, Stoffschere, Overlock, Nähmaschine, Garn und ca. 30 Minuten Zeit – mehr war nicht nötig für den Poncho.

Eine der Schnittkanten mit der Overlock versäubern, mit der Nähmaschine im Zickzackstich den Saum nähen. Dann die Stoffbahn halbieren, am Stoffbruch ansetzen und ein rechtwinkliges Dreieck mit Höhe ca. 6 cm und einem Schenkel von ca. einem Drittel der halbierten Stoffbahn für den Halsausschnitt wegschneiden. Stoff wieder aufklappen. Jetzt habe ich am Beginn des Ausschnitts mit dem Versäubern der Ausschnittkante mit der Overlock begonnen. Am Ende des Ausschnitts habe ich den Stoff rechts auf rechts direkt ohne Absetzten mit der Overlock zusammengenäht. Nun noch den Saum am Ausschnitt mit der Nähmaschine und Zickzackstich umnähen und fertig ist der Kuschelponcho 🙂

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