Kinderjogginghose

Für einen kleinen Jungen wollte ich eine dünne Sommerjogginghose nähen. Aus meinem Stammlädchen in Minderslachen habe ich einen dünnen Jersey, der hierfür ideal ist. Den Schnitt habe ich aus dem Buch „Kinderleicht“ von Klimperklein. Die Hose war an sich schnell genäht. Am längsten hat das Abpausen des Schnitts und das Applizieren der Gesäßtasche gedauert. Der Bauchbund ist sehr breit. Mal sehen, wie die Hose passt. Ggf. kann ja der Bund halb umgeschlagen werden, wie man auf dem einen Bild sehen kann. Die aufgesetzte Tasche ist ganz gut geworden. Könnte noch akkurater sein, aber für die erste ist sie ganz OK. Ich hoffe die Hose kommt bei dem neuen Besitzer gut an und passt hoffentlich auch!

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Geschenkpapierstation

Weil bei uns die Geschenkpapierrollen nie richtig aufgeräumt waren und es immer total chaotisch bei den Rollen aussah, wünschte ich mir ein Ordnungssystem für die Geschenkpapiere. Ich hatte sogar eine Idee mitgegeben, wie man das realisieren könnte, mein Mann hat es dann aber nach seiner Idee umgesetzt und nun sieht unsere Geschenkpapierstation so aus:

Das System läuft auf Rollen und besteht aus drei horizontalen und zwei vertikalen Brettern. Die oberen beiden horizontalen Bretter haben Löcher in der Größe der Rollen, sodass sie dort hindurch geführt werden können. So sind alle Rollen jetzt schön ordentlich aufgeräumt.

Großes Dankeschön an meinen Mann für das Ordnungssystem! 🙂

Kindheitserinnerung….Bügelperlen

Für unseren Junior habe ich eine „Schneekugel“ aus einer Reiseshampooflasche, Wasser und Bügelperlen gebastelt. Beim Kauf der Bügelperlen war ich an meine Kindheit erinnert. Schon damals gab es diese Perlen und ich habe so einige Untersetzer gesteckt und gebügelt. Bei Pinterest habe ich in letzter Zeit auch immer mal wieder Untersetzer aus Bügelperlen gesehen, und so war ich total animiert, auch wieder welche aus den verbleibenden Perlen zu machen. Was dabei rauskam seht ihr hier:

Ich will jetzt noch das Batman-Logo stecken und bügeln, damit Superman vs. Batman antreten kann 🙂

Hals- bzw. Sabbertücher

Unser Junior scheint zu zahnen. Auf jeden Fall ist er ganz fett in die Spuckeproduktion eingestiegen. Wenn wir Geld für seine Spucke bekommen würden, müssten wir jetzt schon reich sein! Momentan haben wir aber noch nicht so viele Sabberlätzchen. Wir haben zwar einige Lätzchen, die wir später beim Breifüttern nutzen können, aber für tagsüber sehen so große Lätzchen ja nicht so schick aus. Heute habe ich zwei Sabberlätzchen genäht. Oli hat dann noch die Jerseydruckknöpfe reingedrückt und morgen kann Junior dann schon eines seiner neuen Tücher ausführen. Die Oberseite der Tüchlein ist größer zugeschnitten als die Unterseite, sodass durch den Faltenwurf der Eindruck entsteht, als ob das Halstuch im Nacken verknotet wäre. Ich finde das echt schön. Die Tücher sind super schnell und einfach genäht. Sobald ich nochmal ein wenig Zeit habe, werde ich unseren Vorrat noch erweitern. Ober- und Unterseite werden rechts auf rechts genäht und nach dem Wenden knappkantig abgesteppt. Ich finde das ist mir diesmal ganz gut gelungen. Aber schaut selbst…

Schnitt: aus dem Buch „Babyleicht“ von Klimperklein

Oberseite: Jersey

Unterseite: Fleece

Sonstiges: Ein kleines Stück Einlage zum Verstärken der Stellen, an denen die Druckknöpfe angebracht werden und die Jerseydruckknöpfe.

Tipp für Nähanfänger: Näht Jersey immer mit einer Jersey-Nadel. So bleiben euch ungewünschte „Laufmaschen“ im Jersey erspart!

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Besuch der Nadelwelt

Wie in einem der letzten Posts geschrieben, war ich auf der Nadelwelt. Meine männliche Begleitung lies sich in der Babybjörn an den Messeständen entlang tragen und meldete sich nur zwei Mal kurz zu Wort – einmal weil er Hunger hatte und beim zweiten Mal ließ er mich wissen, dass er müde ist. Er schlief aber gleich darauf in der Trage ein und war somit super brav auf der Messe. So konnte ich ungestört stöbern.

Die Fangnadel, die ich mir zulegen wollte, ist nun mein Eigen und erweitert mein Nähzubehör. Neben Bündchenstoff und einem Superman-Jersey habe ich noch ein Gurtband mit Reflektorstreifen und Karabiner für einen Taschengurt gekauft. Der tolle Burda-Stand von letztem Jahr war leider total abgespeckt. Ich hatte gehofft einige Burda Kids Zeitschriften kaufen zu können, aber der Mini-Stand hatte nur Einzelschnitte. Somit fiel der Einkauf dann auch nicht so üppig aus. Mit Stoffen muss ich momentan langsam machen. Ich habe noch so viele, die vernäht werden wollen. Auch wenn es auf der Messe eine sehr große Auswahl gibt. Nach einer Stunde Stoffe an den Ständen kucken war mir ganz wirr im Kopf von der großen Auswahl.

Auch Wolle findet man zuhauf auf der Nadelwelt. Da ich momentan eher nähe als stricke lies mich die üppige Auswahl jedoch kalt. Strickerinnen waren davon sicherlich sehr begeistert.

In der Ausstellung habe ich ein tolles Patchwork-Stück gesehen, das ich super niedlich fand. Ist die Katze nicht toll?

Und diese Werke haben mich inspiriert, für das Kinderzimmer ein paar verspielte Kissenhüllen zu nähen:

Mal sehen ob und wann ich dazu überhaupt komme 😉

Hier noch die Übersicht über meinen kleinen, bescheidenen Einkauf:

Die nächste Nadelwelt ist am 04.-06.05.2018. Ich bin auf jeden Fall wieder am Start! So was kann ich mir ja nicht entgehen lassen! 🙂

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Bug(gy)-Fix

In der heutigen Nähsession folgte die Buggy-Reparatur Nummer zwei. Das Sichtfenster aus durchsichtigem Plastik war gerissen. Statt einen Klebeversuch zu unternehmen fragte mein Mann gleich, ob ich das Fenster nicht neu einnähen könnte. Als Material schwebte ihm ein Stück einer durchsichtigen Plastiktischdecke vor. Nach Nähberatung durch Muriel habe ich heute nun endlich das Vorhaben mit Haltehilfe durch meinen Mann umgesetzt. Das alte Fenster habe ich zuerst rausgeschnitten, dann das neue mit vier Stecknadeln fixiert und dann die langen Seiten jeweils mit der Nähmaschine (Jeansnadel!) angenäht. Dabei musste ich hinter der Nadel am Verdeck ziehen, da das Nähstück nicht automatisch transportiert wurde. Die Tischdecke aus Plastik hat unheimlich an der Nähmaschine geklebt. Vermutlich hätte ich das vermeiden können, wenn ich Back- oder Butterbrotpapier untergelegt hätte. Die kurzen Seiten konnte ich aufgrund des Buggyverdeckgestänges nicht mit der Maschine nähen. Diese kleinen Stückchen habe ich dann noch von Hand genäht.

Dank unseres handwerklichen Geschicks konnten wir den uns geschenkten, gebrauchten Buggy wieder flott machen. So kann das Gefährt nun nochmal eingesetzt werden.

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Nadelwelt 2017

Seit dem Besuch 2016 auf der Nadelwelt freue ich mich schon auf die Nadelwelt 2017. Jetzt ist es gar nicht mehr lange, bis es endlich wieder soweit ist. Vom 5. bis 7. Mai findet die Nadelwelt in Karlsruhe statt. Die Messe bietet eine große Auswahl an Produkten rund um Patchwork, Quilting, Nähen, Häkeln und Stricken. Hier findet man auch ein paar Sachen, die man sonst nur schwer oder gar nicht findet. Ich kaufte in den vergangenen zwei Jahren hier immer das Kunststoff-Gewebe, das ich bei der Einkaufstasche verwendet habe. Jedes Jahr kaufe ich dort auch immer wieder mehr Zubehör, um meine Nähausstattung zu vervollständigen. Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr wieder einige hilfreiche Werkzeuge finde. Vielleicht kaufe ich ja z.B. eine Fangnadel, wie hier bei www.crafteln.de beschrieben. Das scheint mir zum Verwahren der Fäden bei Overlocknähten eine sinnvolle Sache zu sein.

Diese Jahr werde ich zweifelsfrei mit anderen Augen durch die Messe schlendern und an den Ständen vermutlich eher nach Stoffen für Baby- und Kinderbekleidung und entsprechenden Schnitten Ausschau halten. Mal sehen, wie sehr mein Portemonnaie leiden muss, dabei habe ich auch noch einige Jerseystoffe für Babykleidung daheim, die ich erst noch vernähen muss. Bestimmt lässt mir unser Knirps auch bald ein wenig Zeit, damit ich meine Projekte verwirklichen kann.

Nach der Messe werde ich euch berichten, wie voll mein Einkaufstäschchen geworden ist und was die Messe dieses Jahr alles geboten hat.

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Fähnchen für den Fahrradanhänger

Für unseren Nachwuchs haben wir vor wenigen Tagen einen gebrauchten Fahrradanhänger gekauft. Leider sah das Standardfähnchen, das dabei war und dazu dienen soll, dass andere Verkehrsteilnehmer den Hänger nicht übersehen, nicht mehr so toll aus. Daher bat mich mein Mann, ein neues zu nähen. In der Nähsession mit der lieben Muriel entstand dank ihrer Nähmaschine für den genähten Namenszug nun ein schickes neues Fähnchen. Zugeschnitten habe ich das Fähnchen nach dem alten. Als Material habe ich Wachstuch genommen. Das ist zumindest da, wo keine Naht oder offene Kante ist, etwas wasserabweisend. Den Namenszug habe ich auf weißen Baumwollstoff genäht und mit Hilfe von Isofix appliziert. Natürlich gibt es das Namensschild auf beiden Seiten des Fähnchens 🙂 Sieht es nicht hübsch aus?? 🙂 🙂

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Buggy-Reparatur mit der Nähmaschine

Von einem Feuerwehrkameraden haben wir einen gebrauchten Buggy bekommen. Dort wo das Sitzpolster an dem unteren Ende an das Gestell gemacht wird, war es eingerissen:

Die nähende Mama schaut natürlich, wie sie das reparieren könnte. In diesem Fall habe ich in einem passenden Stoff ein Schrägband geschnitten, genäht und gebügelt und dann um die untere Seite des Sitzpolsters genäht. Das sieht jetzt an den ehemals kaputten Stellen so aus:

Das Sitzpolster sieht im Ganzen nun so aus:

Passt doch super mit dem Schrägband, ist repariert und kann jetzt genutzt werden 🙂

Im Verdeck des Buggys ist noch das Sichtfenster eingerissen. Das wird dann vielleicht auch noch mit einer durchsichtigen Plastiktischdecke und mit dem gleichen Schrägband gefixt 😉

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Babydecke

Schon lange hatte ich mit einer Babydecke begonnen. Eigentlich ist das auch schnell gemacht, aber mit unserem neuen Mitbewohner komme ich leider nicht mehr oft zum Nähen. Den Stoff für die Decke hatte ich vom Piccolocase übrig und das Schrägband hab ich auch aus einem Stoff in meiner Stoffsammlung gemacht. Außer für die Paspel im Geburtstagskleid hab ich auch noch kein Schrägband selbst genäht. Und vor allem habe ich Schrägband auch noch nicht um die Ecke angenäht. Dank eines youtube-Videos hat das aber ganz gut geklappt. Ich hatte noch überlegt, eine süße Applikation auf die Decke zu nähen, aber mir war es wichtiger, dass die Decke von beiden Seiten schön aussieht. Die Rückseite von Applikationen sehen ja nicht sooo schön aus. Den Stoff habe ich zuerst auf die gewünschten Maße zugeschnitten und mit der Overlock versäubert. Das ging auch noch ratz-fatz. Das Schrägband habe ich dann in einer Nähsession mit Muriel zugeschnitten und zusammen genäht und in der zweiten Nähsession mit ihr habe ich das Schrägband dann um die Decke herum genäht. Jetzt hat unser kleiner Mann eine neue Kuscheldecke von Mama 🙂